Die Tücken der Technik-heute: Eine falsche Email

Oh man, ich und die – in diesem Fall digitale – Technik!

Ich weiß nicht, ob es an der ständigen Dunkelheit und dem fehlenden Licht liegt (beim Aufstehen ist es dunkel, auf dem Weg zur Schule oder Arbeit ist es auch noch nicht hell und wenn man am späten Abend oder frühen Nachmittag nach Hause zurückkehrt, ist es auch schon wieder dunkel) oder ob ich einfach heute unkonzentriert bin: Heute stehe ich mit meinem Computer auf Kriegsfuß!

Ich gehöre nun nicht zu der Genration der digital natives, aber meistens komme ich mit meinem Laptop ganz gut klar. Als Selbstständige musste ich zwangsläufig ein verstärktes digitales Interesse entwickeln. Hatte ich als Angestellte noch den Luxus, mich mit jeder Problematik an eine große IT-Abteilung, den sogenannten Help Desk, (Help-Desk – ist das nicht ein fast zauberhaftes Wort? Ein Schreibtisch, der helfen kann! Wenn ich mir das mal bildlich vorstelle… 😊 Also meiner kann das nicht!)) wenden zu können, muss ich nun das Meiste alleine lösen. Manchmal stehen mir ein paar wunderbare Menschen zur Seite, die davon weit mehr verstehen als ich, aber in der Regel muss ich erstmal selbst in die tiefen Gründe der IT-Technik und des world wide web eintauchen. Zeitweise macht das Spaß, meistens aber nicht.

Wer regelmäßig meine Website besucht oder mir auf facebook folgt, weiß, dass ich nicht immer up to date mit allem bin und manchmal auch meine lieben LeserInnen bitte, technische Dinge mit mir auszuprobieren. Nicht alles klappt beim ersten Versuch, aber meistens bleibe ich dran und irgendwann klappt es dann auch! Man wächst eben doch mit seinen Aufgaben.

Neulich allerdings ist mir ein Fauxpas passiert, der mir wirklich ein bisschen unangenehm ist: Ich habe eine Email verschickt, an der noch ein kurzer Mailwechsel mit einem Kollegen hing …ah… wie peinlich! Zum Glück standen keine Geheimnisse oder Daten oder sonst etwas Dramatisches in diesen Zeilen – aber unprofessionell war es trotzdem. Da die Mail nicht über Outlook verschickt wurde, konnte ich sie nicht zurückzurufen – so ein Mist!

Nachdem ich ein – nein, eigentlich 5- Mal ganz laut ein sehr blödes Wort gerufen habe, blieb mir nichts anders übrig, als mich bei den 2 Empfängern und dem Kollegen aus dem Emailwechsel zerknirscht zu entschuldigen. Alle drei haben gelacht und sehr positiv reagiert. Mein Kollege sagte  – sinngemäß – , dass in Zeiten von Internet und Datenschutz diese Thematik weder wegzudenken noch zu lösen oder gar zu verhindern sei: Er hat ja so Recht. Dennoch hat mich das irgendwie den ganzen Tag geärgert. Wie konnte mir das nur passieren?!

Am Ende habe ich dann abends auf dem Sofa gesessen, gemütlich in eine Ecke gekuschelt und entschieden, dass das Ganze zumindest eine wichtige Erfahrung für mich gebracht hat: Ich habe etwas „versemmelt“ und musste es irgendwie begradigen. Und im Endeffekt habe ich sehr verständnisvolle Reaktionen bekommen, nicht einen einzigen „Zeigefinger“ und die Erinnerung, dass manches nicht so dramatisch ist, wie es anfangs scheint!

Das Leben passiert!

Lasst es euch gut gehen und bleibt inspiriert,

Eure Silke

P.S.: Für die, die Lust haben, hier eine kleine Anregung zum Nachdenken und/oder Aufschreiben:

  1. Ist euch das auch schon einmal passiert, dass die Technik euch einen Streich gespielt hat und ihr das hinterher wieder gerade bügeln musstet?
  2. Kennt ihr das auch: da passiert einem ein Missgeschick, man klärt es und trotzdem ärgert man sich den ganzen Tag darüber und kann es nicht loslassen?

Erzählt doch mal und schreibt mir gern! Gern hier als Kommentar oder auf meiner facebook-Seite oder einfach als Mail an mich! Ich freue mich auf eure Gedanken!

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